In säkularen Kreisen stößt die Vorstellung, dass Religionen zum Frieden beitragen, oft auf tiefe Skepsis. Christ:innen behaupten (wie Anhänger:innen anderer Religionen auch), dass ihr Glaube zum Frieden beiträgt. Die Geschichte zeigt jedoch, wie oft das Christentum sowohl von Opfern als auch von Unterdrückern instrumentalisiert wurde, um Hass und Gewalt zu rechtfertigen.
Und doch verfügt das Christentum über biblische und theologische Traditionen, die Gewalt ablehnen, Versöhnung stiften und Frieden fordern. Kirchliche Gruppen haben sich zudem in Kriegsgebieten weltweit leidenschaftlich für den Frieden eingesetzt.
An dem Abend untersuchen wir die christlichen Ressourcen, die die Förderung von Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung unterstützen, und beleuchten Gefahren, die den christlichen Glauben in gewalttätige Bewegungen entgleisen lassen.
Referent: Prof. Dr. Stephen Lakkis, Friedensbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Baden
Mittwoch, 24. Februar 2027, 18.30-20.00 Uhr, online
Die Teilnahme ist kostenlos, der Zoom-Link wird Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung zugeschickt.
Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Friedenspotentiale in den Religionen“.
Die weiteren Termine sind (jeweils 18.30-20.00 Uhr online):
Die weiteren Termine sind:
- Dienstag, 26. Januar 2027: Religion, Frieden und Gewalt
- Mittwoch, 3. Februar 2027: Frieden als ethische Praxis. Islamisch-philosophische Perspektiven
- vorauss. Mi., 17. Februar 2027: Frieden und Konflikttransformation im Judentum
Die Reihe ist eine Kooperation von sanctclara, dem Friedensinstitut der EH Freiburg und der EEB Villingen
Die Reihe ist eine Kooperation von sanctclara, dem Friedensinstitut der EH Freiburg und der EEB Villingen