Wie lässt sich Frieden denken, ohne Konflikt, Differenz und Verletzlichkeit aus dem Zusammenleben herauszudenken? Der Vortrag nähert sich dieser Frage aus islamisch-ethischer Perspektive und verbindet klassische philosophische Gedanken der Islamischen Philosophie mit gegenwärtigen Herausforderungen. Im Zentrum stehen Gerechtigkeit, Verantwortung, Hoffnung und die Gestaltung von Beziehungen. Frieden erscheint dabei nicht als harmonischer Endzustand, sondern als ethische Praxis: anspruchsvoll, konfliktsensibel und auf die fortwährende Arbeit an gerechten Formen des Zusammenlebens angewiesen.
Referentin: Prof.in Asmaa El Maaroufi, Professur für Islamische Philosophie mit dem Schwerpunkt islamische Ethik, Münster
Mittwoch, 3. Februar 2027, 18.30-20.00 Uhr, online
Die Teilnahme ist kostenlos, der Zoom-Link wird Ihnen rechtzeitig vor der Veranstaltung zugeschickt.
Die Veranstaltung ist Teil der Online-Reihe „Friedenspotentiale in den Religionen“.
Die weiteren Termine sind (jeweils 18.30-20.00 Uhr online):
Die weiteren Termine sind:
- Dienstag, 26. Januar 2027: Religion, Frieden und Gewalt
- vorauss. Mi., 17. Februar 2027: Frieden und Konflikttransformation im Judentum
- Mittwoch, 24. Februar 2027: Ist die christliche Religion eine Religion des Friedens? Glaube zwischen Hoffnung und Radikalisierung
Die Reihe ist eine Kooperation von sanctclara, dem Friedensinstitut der EH Freiburg und der EEB Villingen
Die Reihe ist eine Kooperation von sanctclara, dem Friedensinstitut der EH Freiburg und der EEB Villingen