Weshalb treffen Über- und Unterdosierungen sowie Nebenwirkungen von Medikamenten vor allem Frauen? Wieso werden manche Erkrankungen, etwa Osteoporose, bei Männern leichter übersehen, andere – wie ADHS – bei Frauen?
Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich die Gendermedizin am Universitätsstandort Heidelberg Mannheim. Gendersensible Medizin ist ein hochaktuelles und wichtiges Thema, denn sie nützt letztlich Frauen wie Männern! So sehen es auch Medizin-Studierende und wollen das ein geschlechtsspezifischer Ansatz künftig Standard in allen Fächern ist. Die Medizin stärker geschlechtsspezifisch auszurichten und so die Gesundheitsversorgung für beide Geschlechter zu verbessern, ist auch das Anliegen des „Netzwerks Gendermedizin“ am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und an der Medizinischen Fakultät Heidelberg.
mit Dr. Maximilian Kraft, Anästhesist und Notarzt, Universitätsklinik Heidelberg, sein Forschungsfeld sind geschlechterspezifische Aspekte in der Notfallmedizin, Mitglied im Netzwerk Gendermedizin
Ort: Ökumenisches Bildungszentrum sanctclara, B5 19
Kosten: 4 € inkl. Getränke