Sie ist gesellschaftsfähig geworden, die Demut, herausgetreten aus dem Verdacht der Unterwürfigkeit, der Heuchelei. Mit ihr verbindet sich das Wissen, dass wir in unserem Leben begrenzt und vielfach abhängig sind. Sie schützt vor Überheblichkeit, vor Selbstgenügsamkeit und schafft Verbindung, ein Gespür für Verbundsein.
Es sind vor allem die großen Herausforderungen, die angesichts multipler Krisen zum Eingeständnis der Grenzen des Machbaren führen. Dem Resignativen die Stirn zu bieten, Gestaltungswillen zu provozieren, Verantwortung zu übernehmen, verantwortlich zu handeln. –
Die Themenzentrierte Interaktion nach Ruth C. Cohn geht davon aus, dass jeder Mensch ein autonomes, eigenständiges und zugleich bezogenes Wesen ist. Selbstbewusst sein und demütig zugleich könnte heißen, sich des eigenen Werts, der eigenen Fähigkeiten ebenso gewahr zu werden wie der Notwendigkeit, Begabungen und Energie für ein friedvolles Miteinander einzusetzen.
Ein Workshop mit Inspirationen aus der TZI. Ein Abend mit kleinen, erlesenen Anregungen für den Beruf, fürs Ehrenamt und fürs Private in der Begegnung untereinander.
Montag, 12. Oktober 2026, 18 bis 21.15 Uhr
im Ökumenischen Bildungszentrum sanctclara B 5,19 Mannheim
Leitung: Dr. Michael Lipps, Pfarrer, Lehrbeauftragte für TZI am Ruth-Cohn-Institut, und Anett Böhm, Dipl. Kunstpädagogin, Lehrerin, in der Aus- und Fortbildung tätig, TZI-Diplom
Teilnahmebeitrag: 15 Euro (Imbiss, Getränke), zahlbar am Abend
Anmeldung erwünscht – telefonisch unter 0621-178570 oder über den Anmeldebutton
Ein Workshop des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim in Kooperation mit dem Ruth-Cohn-Institut Rhein-Main-Lahn