Blutrünstige und gewalttätige Bibeltexte werden in der Regel als abschreckend wahrgenommen und unterstützen so ein antisemitisches Verständnis vor allem erst- bzw. alttestamentlicher Texte und verstärken so ein Zerrbild Gottes als eines „Gottes der Rache“ (Altes bzw. Erstes Testament) gegen einen „Gott der Liebe“ im Zweiten (bzw. Neuen) Testament. Es geht darum, Gewaltphantasien zu dekonstruieren und aufzuzeigen, welche Funktion sog. Gewalttexte in der Bibel haben.
Termin: Mo. 11.05.2026, 19:30 bis 21:00 Uhr, online
Referent: Prof. em. Dr.phil. Dr. habil. theol. Wilhelm Schwendemann war bis 2025 Professor für Altes Testament, Religions- und Schulpädagogik
Teilnahmegebühr: 7 / 5 Euro
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