Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf

Film, Einführung und Filmnachgespräch

Kunst & Kultur

  • Sonntag, 27. September 2026 um 15:00 Uhr

Albrecht Weinberg nimmt uns in diesem Dokumentarfilm mit auf eine letzte Reise durch Ostfriesland, seine alte Heimat, die sich heute fremd anfühlt. Nach Auschwitz und dem Mord an einem Großteil ihrer Familie wanderten er und seine Schwester 1947 in die USA aus. 60 Jahre später, seine Schwester ist tot, kehrt Albrecht Weinberg, mit der Zusage auf Unterstützung nach Deutschland zurück. Er trägt das Grauen seiner Jugendjahre immer in seinem Kopf und macht es sich zur Aufgabe, gegen das Vergessen anzuerzählen. Besonders die Gespräche mit Schüler*innen liegen ihm am Herzen. Albrecht Weinberg spricht mit ihnen über Ausgrenzung und Entrechtung, über die schleichende Radikalisierung und hält die Erinnerung wach an den industriell organisierten Völkermord an Europas jüdischer Bevölkerung.

Albrecht Weinberg stirbt am 12. Mai 2026 im Alter von 101 Jahren. Hunderte von Freunden und Weggefährt*innen trauern um ihn. Gerda Dänekas, einst seine Pflegerin, dann Freundin und Mitbewohnerin hatte Albrecht Weinberg zu seinen Gesprächen begleitet, jetzt reist sie mit diesem Dokumentarfilm durch Deutschland – gegen das Vergessen. Denn Albrecht Weinbergs Leben war und bleibt Zeugnis und Mahnung zugleich.

Deutschland 2026, Regie: Güner Yasemin Balci, 92 min, FSK ab 12

Sonntag, 27.09.2026, 15 Uhr, Planken Lichtspiele, P4,13 68161 Mannheim, Eintritt: Ticket an der Kinokasse.

sanctclara in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und mit Planken Lichtspiele