Wie gelingt gesellschaftlicher Dialog in einer pluralen Stadtgesellschaft? Der Abend beleuchtet Fragen von Zugehörigkeit und Teilhabe aus kommunaler Perspektive und fragt, wie Städte Dialogräume schaffen und Zusammenleben gestalten – und welche Rolle der Islam dabei im Alltag vor Ort spielt.
Do., 3.12.26, 19.00-20.30h – online
Referentin:
Ayşe Özbabacan, Leiterin Abteilung Integrationspolitik Stadt Stuttgart
Anmeldung erforderlich über den Anmeldebutton
Kein Teilnahmebeitrag
Veranstalter:
Die digitale Reihe „Islam im Dialog – Herausforderungen und Perspektiven“ ist eine Kooperation des Landeskirchlichen Beauftragten für das christlich-islamische Gespräch, des Projekts „Interkulturelle und interreligiöse Bildungsarbeit“ der EEB Pforzheim und des Ökumenischen Bildungszentrums sanctclara Mannheim.
Zur Reihe: Islam im Dialog – Herausforderungen und Perspektiven Gesellschaftliche Debatten über den Islam bewegen sich häufig zwischen Zuspitzung und Vereinfachung. Fragen nach Zugehörigkeit, Dialogfähigkeit, religiöser Praxis und politischer Organisation werden dabei oft verkürzt verhandelt. Gleichzeitig wächst – gerade im lokalen und alltäglichen Kontext – das Bedürfnis nach einem differenzierten Austausch: zwischen Religionen, innerhalb religiöser Gemeinschaften sowie zwischen religiösen und säkularen Perspektiven. Die fünfteilige Veranstaltungsreihe „Islam im Dialog“ greift diese Spannungen bewusst auf. Unterschiedliche muslimische Stimmen kommen mit ihren Perspektiven zu Wort und eröffnen Einblicke in ein vielschichtiges Feld, das sich einfachen Antworten entzieht. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Differenzierung möglich wird und verschiedene Sichtweisen miteinander ins Gespräch kommen. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Dialog im Kontext des Islam heute gelingen kann: Was bedeutet Dialogfähigkeit überhaupt? Wer spricht für wen? Und unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen kann Dialog entstehen und bestehen? Die Reihe verfolgt das Ziel, unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch zu bringen und dabei sowohl Spannungen als auch Gemeinsamkeiten sichtbar zu machen. Sie richtet sich an ein interessiertes Publikum aus Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften und Bildungskontexten. Jeder Abend beginnt mit einem Vortrag (ca. 40-45 Minuten), gefolgt von einem moderierten Gespräch, an dem sich alle beteiligen können. Ziel ist eine lebendige und zugängliche Diskussion, die sowohl fachliche Tiefe als auch persönliche Perspektiven zulässt.
Weitere Termine in der Reihe: